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Allgemeines zur Erstkommunion in St. Georg

Ansprechpartnerin: Pastoralreferentin Anja Daut

• Die Erstkommunionfeiern finden in der Regel am Sonntag vor Pfingsten und am Sonntag nach Pfingsten jeweils um 9.30 Uhr statt. AUSNAHME in 2018: Termine 29.04.2018 und 06.05.2018 

• Die Kinder, die auf unserem Pfarreigebiet wohnen und – dem Alter nach (bei „normaler“ Einschulung) - die 3. Klasse besuchen, werden von uns angeschrieben und über die Erstkommunionvorbereitung informiert.

Das Anschreiben für die Erstkommunion 2017 finden Sie hier.

• Auf einem Elternabend, der meist kurz vor oder kurz nach den Herbstferien stattfindet, gibt es die konkreten Informationen.

Die Einladung zum Elternabend finden Sie hier.

• Der Anmeldeschluss ist am 11.11.2016.

• Die Vorbereitung für die Familien beginnt dann mit dem 1. Advent. Wir gehen den Weg der Familienkatechese mit Kindergruppentreffen.


Den Überblick für alle Termine zur Vorbereitung der Erstkommunion 2017 finden Sie hier

Was ist los in nächster Zeit - aktueller Überblick

 

Erstkommunionvorbereitung als Familienkatechese

Familienkatechese - was ist das?

Bei der Kommunion geht es um Gemeinschaft - das bedeutet nämlich das lateinische Wort „communio“ auf Deutsch.

Weil man sich als einzelner Mensch nur schlecht auf Gemeinschaft vorbereiten kann, trifft Familienkatechese eine klare Option:

Das Kommunionkind geht nicht alleine zur Kommunion, sondern die Familie geht mit der Gemeinde zur Kommunion!

Das Entscheidende an diesem Kommunionweg ist, dass Sie als Eltern bei der Vorbereitung Ihres Kindes die zentrale Bedeutung haben und Sie in der Begleitung Ihres Kindes unter-stützt werden. Was Sie als Eltern zu Hause Ihrem Kind vermitteln oder nicht, kann niemand ersetzen. Als Mutter oder Vater mit dem Kind Wege in die Beziehung mit Gott zu suchen und zu gehen, ist Anliegen der Familienkatechese. Denn die Familie - durchaus in dem weiten Sinn der prägenden ersten Menschen - ist die grundlegende Gemeinschaft, in der ein Kind lebt.

Familienkatechese - was soll das?

Wie mag Ihre Situation aussehen? - Da ist die Hektik des Alltags, da sind die Sorgen um Ihre Kinder, Ihren Beruf und die Zukunft und manchmal auch die Sorge wegen Krankheit oder Streit in der Familie. Da sind schon genug Ansprüche, die von verschiedenen Seiten an Sie gestellt werden.

Und jetzt auch noch der Anspruch, Ihr Kind auf seinem Weg zur Kommunion intensiv zu begleiten und diesen Weg der Vorbereitung mit ihm gemeinsam zu gehen.

Familienkatechese geht davon aus, dass jeder Mensch seine Geschichte mit Gott hat und Gott in unserem Leben immer schon da ist: „Gott kommt vor dem Missionar“ (L. Boff).

Unsere Aufgabe ist es, Gott in unserem Leben zu entdecken. Bei der Taufe Ihres Kindes haben Sie versprochen, es in die Beziehung zu Gott hinein zu begleiten. Sie haben Verantwortung dafür übernommen, Ihr Kind, das mit staunenden Augen und offenen Ohren fragend durch das Leben geht, mit seinen religiösen Fragen nicht allein zu lassen.

Begegnungsräume für die Gottesbeziehung zu schaffen, mit dem Kind über und zu Gott zu sprechen, all das hilft Ihrem Kind dabei, seine eigene Gottesbeziehung zu gestalten.

Die Erschließung der Gottesbeziehung - all das, was dabei zu lernen und zu lehren ist - nennen wir Katechese. Sie ermöglichen Ihrem Kind, dass es die Beziehung zu Gott und Jesus Christus entdecken und leben kann. Da Ihr Kind auf Ihre Unterstützung und Förderung angewiesen ist, vollzieht sich Katechese zuerst in der Familie - also als Familienkatechese.

Familienkatechese - wie sieht sie konkret aus?

Ihre Kinder sind Ihnen von Gott anvertraut, sie sind aber nicht Ihr Eigentum. Wie Sie Ihre Kinder erziehen und begleiten, ist für deren Entwicklung genauso wichtig wie Essen und Trinken. Die Art und Weise, wie Sie mit ihren Kindern in Ihrer Familie leben, wie Sie Konflikte lösen, wie Sie den Alltag gestalten, all das nimmt Einfluss auf Ihre Lebensqualität und die Ihrer Kinder.

Es macht wenig Sinn, Kinder auf die Kommunion vorzubereiten, wenn ihnen ihre Eltern wichtige gemeinsame Glaubenserfahrungen nicht ermöglichen (können), sie beim Glauben-Lernen mehr oder weniger alleine lassen und sie nur anderen Menschen anvertrauen.

Sie müssen keine Spezialisten für religiöse Erziehung sein, um Ihr Kind auf die Kommunion vorzubereiten. Die Kirchengemeinde wird Sie und Ihr Kind begleiten. Die Gemeinde will Ihnen Mut machen, damit Sie sich selbst mit Ihren Erfahrungen und Fähigkeiten, aber auch mit Ihren Fragen und Zweifeln einbringen können.

Kern der Familienkatechese ist das Gespräch zu Hause in der Familie. Im Familien-gespräch machen Sie sich als Eltern mit Ihrem Kind auf den Weg, gemeinsam zu verstehen, was Kommunion meint: Gemeinschaft mit Jesus Christus und untereinander. Ein sehr schön gestaltetes Familienbuch gibt Ihnen Anregungen und ist Grundlage für dieses Gespräch.

Die Kommunionkinder treffen sich zusätzlich regelmäßig in einer festen Kleingruppe, damit sie sich mit Gleichaltrigen auf ihrer Verstehensebene austauschen und gemeinsam religiöse Erfahrungen machen können.

Mit BegleiterInnen lernen sie Geschichten von Jesus kennen, erfahren etwas über die Taufe, vertiefen sich in den Aufbau der Messfeier und seiner Bedeutung und bereiten sich so auf das Fest ihrer Erstkommunion – dem Empfang des „Leib Christi“ vor. Gemeinsames Erleben, Feiern und Spielen steht dabei im Vordergrund. Die Erfahrungen aus den letzten Jahren haben gezeigt, dass die Kinder diese Treffen als Schönste und Wichtigste in der gesamten Vorbereitung ansahen.  

Um den Kindern diese Erfahrung zu ermöglichen, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen:

Bitte überlegen Sie, ob Sie - evtl. zu zweit - eine Gruppe von 5-6 Kindern als Katechetin oder Katechet bis zur Erstkommunion begleiten möchten. Die Kinder werden von uns nicht auto-matisch eingeteilt, deshalb ist eine vorherige Absprache in der Nachbarschaft, in der Klasse, unter Bekannten sehr hilfreich.

Die 11 Gruppenstunden werden gut vorbereitet und auf einem Treffen, das 4 Mal im Abstand von ca. 3 Wochen stattfinden wird, besprochen. Die Eltern, die in den vergangenen Jahren eine dieser Gruppen begleitet haben, haben durchweg positiv davon berichtet.

Die anfängliche Skepsis und Angst, ob man der Aufgabe gewachsen sei, sei unbegründet gewesen. Viele haben auch etwas für ihren eigenen Glauben mitgenommen.