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Gestaltung des Altarbildes

Mehr und mehr wurde der Wunsch geäußert, dem gottesdienstlichen Raum ein sakrales Bild zu geben. Unter tatkräftiger Leitung von Pfarrer Böcker wurde dieses Vorhaben zügig verwirklicht. Nach einem Ideenwettbewerb „Mit Christus unterwegs", entschied sich die Gemeinde am 20. September 1981, entgegen dem Vorschlag der Bischöflichen Kunstkommission, den Künstler Hermann Gottfried aus Bergisch-Gladbach mit der Neugestaltung zu beauftragen.

Im Frühjahr 1982 malte der Künstler das Altarbild (6x11 m) mit einer Darstellung von Christus, der gekreuzigt und auferstanden ist.

Christus am Kreuz wird nicht als der Leidende dargestellt. Er trägt keine Dornenkrone und keine Seitenwunden.

Der Kreuzbalken ist nicht konkret sichtbar, sondern erweist sich als horizontale Trennungslinie zwischen dem im Bilde dargestellten irdischen und himmlischen Bereich. Das Altarbild bleibt nicht bei der Kreuzigung stehen, sondern weist mit den hellen Farbtönen vom Weiß bis zum kräftigen Rot auf die Auferstehung Christi hin. So ist es dem Künstler gelungen, in genialer Weise Tod und Auferstehung in einer Komposition zum Ausdruck zu bringen. Diese Darstellung ist für den Gesamtraum so beherrschend, dass sie ihm eine klare und eindeutige Ausrichtung nach vorne zum Altar gibt und gleichzeitig die mächtigen östlichen Fenstersäulen in das Bild einbezieht.