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Verabschiedung der Franziskus-Schwestern

Abschied in Dankbarkeit


Nach über 95 Jahren verlassen die Franziskus-Schwestern in diesem Jahr Bocholt. Am 19.11.1922 begannen sie in Bocholt mit der Haus- und Familienpflege. Mit den Schwestern Agnes Mense und Anna Luig gründete Pater Gregor Middendorf die Schwesterngemeinschaft in Bocholt. Sie wohnten zunächst im Herz-Jesu-Hospiz, später im Hause das Bäckermeisters Leiting am Nordwall, bevor 1926 das Schwesternheim „Haus Elisabeth“ am Nordwall 35 eingeweiht wurde.

Dort wurde mit tatkräftiger Hilfe von Frau Paula Ebert und Schwester Notburga Jungkamp ein Mutter-Kind-Heim errichtet, das später (bis 1992) als Altenheim genützt wurde und es gab Räume zum Nähen für Frauen und Treffen für Männer – später vor allem Platz für viele Gäste.

Am 22.3.1945 wurde das Haus völlig zerstört und konnte am 20.11.1949 wieder bezogen werden. Die Kapuziner, vor allem Pater Dr. Franz Bill, haben sie sehr unterstützt. Seit 1970 hat das Haus auch eine Kapelle, in der die Schwestern Kraft für ihr Miteinander, ihre Gastfreundschaft und ihren aufopferungsvollen Dienst an Einsamen, Kranken und an alten Menschen schöpfen. Bis heute sind Schwester Benedikta und Schwester Adelgunde wichtige Gesprächspartnerinnen und Beraterinnen z.B. für pflegende Angehörige.

Am Sonntag, 10.4., haben wir Gott in der 11-Uhr-Messe für den Dienst und das Glaubenszeugnis der Franziskanerinnen in Bocholt gedankt. Ca. 400 Personen sind gekommen. Beim anschließenden Empfang im Pfarrheim, haben viele auch noch die Gelegenheit genutzt, sich persönlich von ihnen zu verabschieden.

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